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Dienstag, 9. August 2016

Meine erste Zweistöckige Motivtorte

Für die Tochter einer Freundin habe ich am Wochenende zur Taufe eine zweistöckige Torte gemacht. Es war meine Premiere und ich habe fast eine Woche gebraucht, wenn man das Modellieren der Blüten an den Abenden davor mit rein rechnet.


Unten habe ich mal wieder den Eierlikörboden mit Himbeer-Mascarpone Füllung gemacht. Das obere Stockwerk ist eine Schokoladentorte. Ich habe mir bei Chefkoch ein Rezept ausgesucht, welches "Chocolate Death" heißt. Gebacken habe ich in einer 20er Springform und konnte den Boden 2 mal durchschneiden.

Es bleibt immer eine Menge Kuchen übrig, wenn man nach fondanttauglicher Methode eine Torte mit  Cremes auf Sahnebasis füllt. Also mache ich meistens daraus noch Cakepops. Diesmal habe ich Steckmasse für Trockengestecke gekauft, diese mit einer weißen Papiertischdecke eingepackt und einer Schleife verziert. Die Cakepops lassen sich so gut auf den Tisch stellen, ohne dass sie sich gegenseitig berühren.

Sonntag, 6. März 2016

Eine einfache Frozen Torte

So wie gefühlt jedes zweite Mädchen, ist grad die Eiskönigin auch bei uns zu Hause hoch im Kurs. Morgen wird meine kleine Maus 3 und wünscht sich eine Elsa Torte. Die soll sie haben.


Ich habe eine Erdbeer-Mascarpone-Torte mal wieder nach einem Rezept von meinem Lieblingsblog gemacht. Den dort verwendeten Eierlikörkuchen habe ich ein wenig verändert, in dem ich den Bailyes weggelassen und 3 EL Kakaopulver sowie ein weiteres Päckchen Backpulver hinzugefügt habe. Ich wollte mal einen Schokokuchen ausprobieren, weil ich finde, dass eine Erdbeerfüllung gut dazu passen könnte.


Für den Schneemann Olaf habe ich diese Anleitung verwendet. Allerdings sind mir meine ersten Arme zerbrochen und der blöde Fondant für den Körper wollte einfach nicht trocken werden und ist dann beim Zusammenstecken gebrochen. Letztendlich habe ich die Arme dann mit Blütendraht verstärkt, damit mir das nicht noch einmal passiert und außerdem habe ich beim zweiten Versuch keinen Modelliertfondant mehr verwendet, sondern Blütenpaste.


Die Arme sind nun etwas groß geraten, die Augen sehen etwas merkwürdig aus, aber im großen und ganzen bin ich ganz zufrieden mit meiner ersten modellierten Figur. Die Elsa ist aus Plastik :)


Auf der Cakeworld in HH letztes Wochenende habe ich mich mit bunter Schokolade für die Cake Pops eingedeckt. Die weißen Candy Melts sind wirklich richtig weiß und somit ergibt es alles ein stimmiges Bild für die Eiskönigin-Geburtstagsfeier.


Mein Fazit ist: Die Torte ist super lecker, aber mir persönlich schmeckt die Version mit Himbeeren und ohne Kakao im Teig eindeutig besser. Die weißen Cake Pops mit einem einfachen Rührteig kamen deutlich besser an als die blauen, für die ich die Reste des Tortenbodens verwendet hatte. Ich hatte mich dafür entschieden, die Cake Pops mit Frischkäse und Puderzucker selbst zu formen, was zwar ein Riesenaufwand ist, aber einfach saftiger und leckerer ist, als wenn man normalen Kuchenteig mit Schokolade umhüllt.



Mittwoch, 20. Januar 2016

Heidelbeer-Vanille Torte

Endlich mal ein Post von einer Torte :)

Mein Mann hat bei mir eine Torte für den Abschied eines Kollegen bestellt. Die Rezepte für die einzelnen Komponenten der Torte habe ich mir nach eigenem Geschmack zusammengestellt und zwar diesmal von der Seite der Tortentante.

Ich habe für die Böden einen weißen Schokoladenkuchen gebacken.


Die untere Schicht ist eine Heidelbeer-Mousse:

3 Blatt Gelatine
300 g Heidelbeeren
75 g Zucker
200 g geschlagene Sahne
50 g Mascarpone
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Blaubeeren mit dem Zucker aufkochen und etwas pürieren. Dann die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. 2 Löffel Mascarpone reinrühren und danach die geschlagene Sahne unterziehen.

Auf den mittleren Boden habe ich einen Heidelbeerfruchtspielgel gelegt:
(am Vortag machen und einfrieren)
1 Blatt Gelatine
ca. 100 g Blaubeer-Konfitüre
ca. 100 g frische Blaubeeren
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 
Die Konfitüre kurz aufkochen, den Topf von der Kochstelle ziehen, etwas abkühlen lassen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen, lauwarm abkühlen lassen.
Die Masse auf einen mit Frischhaltefolie ausgelegten tiefen Teller gießen und mit den frischen Blaubeeren belegen, einfrieren.
Den Fruchtspiegel habe ich mit einer Vanille-Buttercreme bestrichen und darüber den dritten Boden gelegt.
Die Torte habe ich mit einer Ganache aus weißer Schokolade mit Kaffee und Zartbitterschokolade eingestrichen und dann mit Fondant dekoriert.






Mittwoch, 16. September 2015

Cake Pops, mein erster Versuch

Heute habe ich mich für den ersten Geburtstag meines Sohnes zum ersten Mal an Cake Pops versucht. Ich habe zwei Varianten ausprobiert, einmal ein normaler Rührteig in einer Silikonform und dann die selbst geformten Kugeln aus Kuchenbröseln und einer Frischkäsecreme.

Für den Teig habe ich 100g Butter mit 4 EL Zucker schaumig geschlagen, 2 Eier hinzugefügt, 3 EL Joghurt und dann Mehl und Backpulver hineingesiebt, bis der Teig eine cremige, aber nicht mehr flüssige Konsistens hatte. Ein gehäufter Teelöffel Teig passt in die einzelnen Formen, Deckel drauf und für 15 Minuten bei 160°C (Umluft) in den Ofen. Den übrigen Teig habe ich in eine kleine Springform gegeben und ebenfalls gebacken. Diesen Kuchen habe ich dann nach dem Abkühlen zerbröselt und mit einer Creme aus Frischkäse (3 EL), Puderzucker (2 EL) und Butter (2 EL) vermischt.
Diese Masse lässt sich wunderbar zu Kugeln formen und auch einfärben. Danach werden die Stiele in flüssige Schokolade getunkt und in die Kugeln gesteckt, 10 Minuten im Tiefkühlfach fest werden lassen und dann dekorieren nach Lust und Laune.
Ich habe mich ziemlich ausgetobt und bunte Schokolade, verschiedenste Streusel und unterschiedliche Verziehtechniken probiert. Die Küche sah schlimm aus, aber das Ergebnis lässt sich sehen.
Zur Präsentation auf dem Tisch habe ich Styropor in Geschenkpapier eingepackt. Die Cake Pops lassen sich dort leicht hinein stecken und es sieht gut aus.

Mein Fazit; die selbst geformten Cake Pops schmecken mir persönlich besser, da sie frischer und saftiger sind als die gebackenen. Aber der Aufwand ist schon deutlich größer. Die gebackenen Cake Pops sind auch super und müssen nicht die ganze Zeit im Kühlschrank stehen wie die mit Frischkäse.

Freitag, 14. August 2015

Johannisbeerkuchen

Heute habe ich beim Backen ein wenig experimentiert und zum ersten Mal Dinkelmehl und Vollrohrzucker verwendet, um einen fruchtigen Johannisbeerkuchen vom Blech zu backen. Ich backe gern "nach Schnauze", auch wenn viele sagen, dass man sich beim Backen an genaue Rezepte halten sollte.

Ich habe 4 Eier schaumig geschlagen und 3 Esslöffel selbst gemachten Vanillezucker (also normalen Zucker mit einer ausgeschabten Vanilleschote) rein gemischt. Dann habe ich ca. 175g Vollrohrzucker einrieseln lassen und das ganze gut aufgeschlagen. Danach habe ich 2 Esslöffel Creme Fraiche sowie einen Schuss Pflanzenöl untergemischt. Zum Schluss noch ein Päckchen Backpulver, etwa 200g Dinkelmehl und dann den Teig ins eingefettete hohe Blech. Der Teig schmeckt sehr lecker karamellig und ist noch recht flüssig. Die Farbe erinnert auch an Karamell.
Am Ende kommen jede Menge rote Johannisbeeren drauf. Diese versinken im Teig, weil er ja noch recht flüssig ist. Ich finde das aber gerade gut, weil ich saftige Kuchen liebe und es meiner Meinung nach nicht genug Früchte sein können.
Ich habe das ganze im vorgeheizten Ofen bei 175°C Umluft ca. 25 Minuten backen lassen. Weil ich den Kuchen morgen meinen Gästen servieren möchte, habe ich ein kleines Stück probiert und muss sagen, dass ich ihn sehr lecker finde. 



Die Johannisbeeren sind zwar wirklich sehr sauer und wer es nicht so sauer mag, kann ruhig mehr Zucker in den Teig rühren, aber ich werde wohl Sahne dazu reichen, welche ich mit Vanillezucker etwas süßer mache, damit niemand das Gesicht verzieht.